In Verbindung mit Kraftsport hat sicherlich jeder schon mal vom Magnesium gehört, dessen Mangel an auftretenden Krämpfen schuld sein soll. Bei den Mineralstoffen handelt es sich um nicht-organische Stoffe, die keinerlei Kalorien besitzen und vom menschlichen Körper nicht selbst hergestellt werden können. Mit einer ausgewogenen Ernährung lässt sich der Bedarf an Mineralstoffen in der Regel durch das Essen genügend decken. Da ein Kraftsportler aber einen weitaus höheren Bedarf hat als ein Nichtsportler, sollte vor allem auf die nachfolgenden Mineralstoffe geachtet werden:
Magnesium
Vorkommen: Sonnenblumenkerne, Weizenkleie, Sojamehl, Haferflocken
Kalzium
Vorkommen: Milchprodukte, Käse, Mandeln, Tofu
Kalium
Vorkommen: Brokkoli, Petersilie, Haferflocken, Kartoffeln, Bananen
Chlor
Vorkommen: Kochsalz, Käse, Brot, Thunfisch aus der Dose
Natrium
Vorkommen: Kochsalz, Thunfisch aus der Dose, Kasseler, Käse
Phosphor
Vorkommen: Sonnenblumenkerne, Weizenkleide, Putenfleisch, Haferflocken
Schwefel
Vorkommen: Rindfleisch, Kabeljau, Eiklar, Haferflocken
Das Vorhandensein von viel Muskelmasse lässt vor allem den Bedarf an Magnesium und Kalium ansteigen. Dazu kommt noch die erhöhte Ausscheidung von Mineralstoffen durch das Schwitzen während des Sports. Eine Unterversorgung bedeutet nicht nur eine Einschränkung des Stoffwechsels, sondern auch die Unmöglichkeit des Fortschritts im Bodybuilding. Ein nur kurzzeitiger Mangel gleicht der Körper in der Regel bei einer darauf folgenden erhöhten Zufuhr schnell wieder aus. Überdosierungen reguliert der Körper von selbst durch entsprechende Ausscheidung. Nahrungsergänzung erfolgt zumeist nicht als Einzel- sondern als Kombipräparat, wenn durch die Ernährung der Bedarf nicht im ausreichenden Maße gedeckt werden kann. Die Verwendung von Tagespackungen ist dabei besonders praktisch.
