High Intensity Training – Definition und Ausführung

Unter dem Begriff High Intensity Taining (hoch intensives Training) oder HIT wird innerhalb des Kraftsports ein Trainingskonzept zusammengefasst, das aus kurzen aber dafür sehr harten Einheiten besteht. Einem HIT-Training folgt eine mehrtägige Regeneration, während der sich die Muskeln ausgiebig erholen können.

Die Entstehungsgeschichte des HIT-Trainings

Der amerikanische Unternehmer im Sportgerätebereich namens Arthur A. Jones und der von 1951 bis 2001 lebende amerikanische Profi-Bodybuilder und ehemalige Mr. Universum Michael „Mike“ John Mentzer waren an der Entwicklung und der Verbreitung des Hight Intensity Trainings maßgeblich beteiligt. Arthur Jones war begeisterter Großwildjäger und hatte somit Gelegenheit, die Zusammenhänge von intensiver körperlicher Anstrengung und die Bildung von Muskulatur bei Wildtieren aus nächster Nähe zu beobachten. Als Beispiel dienten ihm die Löwen. Er stellte während seiner Dokumentationen fest, dass die männlichen Tiere über eine besonders große Muskelmasse verfügen, obwohl sie sich lange Zeit ausruhen und nur zwischendurch während ihrer Beutezüge intensiv bewegen. Jones schloss daraus, dass sich zum Muskelaufbau ein kurzes aber dafür umso intensiveres Training am besten eignet, das darüber hinaus auch nicht so häufig ausgeführt wird. Jones nannte dies: „Short, intense and infrequent.“
Der Bodybuilder Mike Mentzer griff während seiner sportlichen Laufbahn die Vorgaben von Jones auf und setzte sie in die Praxis um. Das Buch „Heavy Duty“, das von Mike Mentzer herausgebracht wurde, erhöhte den Bekanntheitsgrad dieser besonderen Trainingsform. Mike Mentzer veröffentlichte auch noch weitere Publikationen.

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Das Prinzip und die Wirkungsweise der anabolen Diät

Bei einer anabolen Diät wird nahezu ganz auf die Zufuhr von Kohlenhydraten verzichtet. Stattdessen liegt der Fettanteil bei etwa 50 % und der Eiweißanteil bei 35 % der täglichen Nahrungszufuhr. Die Kohlenhydrate sind mit einem Anteil von 5 % stark eingeschränkt.
Erhält der Körper Kohlenhydrate, beginnt er mit der Insulinausschüttung. Kohlenhydrate bringen den Blutzuckerspiegel zum Steigen. Das Insulin hat die Aufgabe, den erhöhten Blutzuckerspiegel wieder zu senken. Es wirkt somit gegen das Glucagon an, das für die Erhöhung des Blutzuckerspiegels verantwortlich ist. Einfachzucker erreicht das Blut sehr schnell, während langkettige Kohlenhydrate länger dazu benötigen, weil sie vom menschlichen Organismus erst aufgespaltet werden müssen. Glucagon setzt Fettsäuren frei, damit sie zur Energiegewinnung genutzt werden können. Insulin hindert das Glucagon an seiner Aktivität. Das heißt, dass gleichzeitig auch die Fettverbrennung nur gedrosselt funktionieren gehen kann. Eine anabole Diät entspricht in groben Zügen der Ernährungsweise unserer frühen Vorfahren, die noch als Jäger und Sammler lebten. Fabrikzucker, Kartoffeln und gezüchtetes Getreide mit einem hohen Mehlanteil zur Brot- und Nudelherstellung war ihnen unbekannt. Ihr Speiseplan bestand aus Fleisch und Fisch (Protein und tierisches Fett), Samen (pflanzliche Öle) und Waldfrüchten mit geringem Fruktoseanteil.

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GMC4 am 6. Juli in Herne – Einzelheiten zu den Kämpfen

Die Veranstalter Deniz Haciabdurrahmanoglu und Özhan Altintas bewiesen in der Vergangenheit bereits, dass sie ein gutes Gespür für die entsprechenden Begegnungen im Ring oder Käfig haben. Zum 6. Juli 2013 schicken die Herren wieder einige Paare in den Käfig, die sich einen hoffentlich hervorragenden Kampf bieten werden. Die Fans können sich dabei nicht nur auf einen Kampf zwischen Abu Azaitar und Marcin Naruszczka II freuen, sondern auch auf die Begegnung zwischen Andreas Kraniotakes und Dritan Barjamaj.

Es wird zu einer Begegnung zwischen Andras Kraniotakes und Dritan Barjamaj kommen. Die beiden treten in der Königsklasse, dem Schwergewicht, an. Beide hatten seit etwa drei Duellen mit anderen Kämpfern keinerlei Niederlage mehr einstecken müssen. Daher wird dieser Kampf im Speziellen sehr interessant werden. Im Augenblick sieht es eher so aus, dass beide von ihrem jeweiligen Sieg absolut überzeugt sind und sich dementsprechend behaupten wollen. Während der Kampf beim letzten Mal bei Kraniotakes in einem Unentschieden endete, will er dieses Mal in keinem Fall einen zu dichten Aufschluss seines Gegners zulassen. Währenddessen ist sein Gegner Barjamaj auf direktem Kurs zum Sieg. Er will die absolute Nummer 1 werden. Und um das zu schaffen, fehlt ihm lediglich noch ein Kampf gegen Kraniotakes. Am 6. Juli 2013 werden also auch seine Wege womöglich enden oder in dem Ziel enden, wie er sich das gewünscht hat. Eine Prognose abzugeben, haben beide nicht gescheut. Barjamaj behauptete, dass sie körperlich relativ gleichauf wären. Im Stehen fühle er sich allerdings besser. Eine nach Punkten entschiedene Sache werde der kommende Kampf in jedem Fall nicht! Soweit wolle er es gar nicht kommen lassen. Währenddessen bietet ihm sein Kontrahent selbstbewusst die Stirn und sagt: “Er hat sich so sehr eine Herausforderung gewünscht. Die wird er nun in jedem Fall bekommen!” Für ihn handelt es sich scheinbar sogar um etwas mehr, als nur den bloßen Titel. Dementsprechend interessant dürfte der kommende Kampf werden.

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Fortsetzung – Azaitar und Naruszczka treffen wieder aufeinander!

Schon 2012 trafen die beiden aufeinander und es kam in der MMA-Szene zu einer heißen Diskussion: Der Kampf zwischen Abu Azaitar und Marcin Naruszczka. Die Zuschauer kamen damals voll auf ihre Kosten, doch musste der Kampf aufgrund eines Cuts abgebrochen werden und ist bis heute nicht fortgeführt worden. Dazu ergibt sich jedoch bei der “GMC 4 – Next Level” eine neue Gelegenheit. Die Veranstalter Deniz Haciabdurrahmanoglu und Özhan Altintas teilten jüngst mit, dass der Rückkampf zwischen den beiden Kontrahenten nun endlich fortgeführt würde.

Bereits im Vorfeld hatte der Kampf letztes Jahr für Gesprächsstoff gesorgt. Naruszczka ging als Sieger aus dem Kampf hervor. Doch war dies im Grunde kein Sieg, da der Kampf, wie erwähnt, abgebrochen werden musste. Das ist für seinen Kontrahenten in jedem Fall keine Niederlage. Allerdings hagelte es danach bereits einige Kommentare seitens Azaitar, der behauptete, er hätte bereits in der kurzen Zeit gesehen, dass sein Kontrahent auf den Kampf eigentlich gar keinen Bock mehr hätte. Das hätte er in seinen Augen gesehen.

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Klitschko bescherte Pianeta die erste Klatsche

Bislang war der 28-jährige Herausforderer im Schwergewicht noch unbesiegt, denn der deutsch-italienische Boxer Francesco Pianeta konnte in der Vergangenheit alle seine Profikämpfe für sich entscheiden. In seiner Kampfstatistik waren vor dem Duell mit Klitschko 29 Kämpfe mit 28 Siegen verzeichnet, davon 15 Siege durch K.o. Lediglich ein Kampf ging unentschieden aus. Am letzten Samstag in der vollbesetzten SAP-Arena in Mannheim musste Pianeta die erste Niederlage seiner bisher überaus erfolgreichen Boxerkarriere einstecken. Der Kampf dauerte nur sechs Runden. Pianeta blieben nach dem TKO nur noch die Worte: „ Die Seele schmerzt.“ Dass ihn der Misserfolg emotional sehr mitnahm, ließ sich nicht verleugnen. Wladimir Klitschko bleibt mit dem Sieg weiterhin Weltmeister im Schwergewicht.

Pianeta setzte voll auf Sieg

Der Herausforderer hatte sich seinen ungebrochenen Siegeswillen vor geraumer Zeit auf seinen Arm tätowieren lassen. In großen Lettern sind dort die lateinischen Wörter „Veni, vidi, vici“ zu lesen, was auf deutsch „Ich kam, sah und siegte.“ bedeutet. Das Zitat wird Gaius Julius Caesar zugeschrieben, der als römischer Feldherr einen ähnlichen Siegeswillen besaß. Dass ein Kampf gegen Wladimir Klitschko alles andere als ein Zuckerschlecken sein würde, war jedem bewusst. Francesco Pianeto strahlte im Vorfeld ein derart überzeugendes Selbstbewusstsein aus, dass sich bei dem einen oder anderen durchaus Zweifel am Sieg von Klitschko breit machten. Würde dem Deutsch-Italiener eventuell doch das schier Unmögliche gelingen? Pianeta und sein Trainer hatten für den schwierigen Kampf eine spezielle Taktik erarbeitet. Pianeta wollte Klitschko in die Halbdistanz zwingen, damit eine Basis für erfolgreiche Schläge geschaffen wird. Hinzu kommt noch die für Klitschko eher unangenehme Rechtsauslage Pianetas. Die beabsichtigte Vorgehensweise ist dem Herausforderer jedoch nicht geglückt. Pianeta arbeitete sich trotzdem stark nach vorne und es gelangen ihm sogar einige Treffer, denen es jedoch an der nötigen Effizienz mangelte. Sie landeten in erster Linie auf dem Körper des Gegners, der Kopf blieb dagegen meist verschont. Klitschko sprach nach dem Kampf von den härtesten Schlägen, die er jemals bei einem Kampf einstecken musste. Das zeugt wiederum von der Klasse seines Gegners, dessen Leistungen gegen einen Klitschko allerdings nicht ausreichten.

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