Der Körper besteht aus mindestens 500 Muskeln, wobei diese etwa 45 Prozent des Gesamtgewichts ausmachen. Wer schöne Muskeln ansammeln will, der muss nicht nur wissen, wie man sie trainiert, sondern auch, wie sie funktionieren. Muskeln sind über mehrere Stränge aufgebaut, die aus dünnen Eiweißfäden bestehen, den Muskelfasern. Es gibt Aktin und Myoson, wobei diese beiden Faktoren für die Bewegung sorgen. Kommt es zur Kontraktion, wird Kraft übertragen.
Zunehmen und Abnehmen beim Bodybuilding
Egal ob es auf der Waage auf- oder abwärts gehen soll, der Ausgangspunkt muss stets der höchst persönliche Kalorienverbrauch sein, also der Status, an dem weder zu- noch abgenommen wird. Um ihn zu bestimmen helfen diverse Kalorienrechner. Ist der Wert nun bekannt, wird er auf 6 Mahlzeiten pro Tag aufgeteilt. Zusammensetzen sollte sich die Nahrung aus mindestens 1,5 g Protein, ausgehend vom aktuellen Körpergewicht pro Kilogramm gerechnet, mit einem großen Anteil am Abend als Versorgung für die Nacht. Morgens sind es bevorzugt Kohlenhydrate, die für den nötigen Schwung sorgen.
Was Jugendliche beim Krafttraining beachten sollten
Prinzipiell trägt der Kraftsport auch bei Kindern und Jugendlichen zu einer Stärkung der Muskulatur bei und beugt somit Haltungsschäden vor oder eventuell bestehende Defizite lassen sich noch erfolgreich korrigieren. Da bei einem Menschen im Alter von 14 bis 16 Lebensjahren die körperliche Entwicklung noch nicht restlos abgeschlossen ist, gilt es allerdings einige Punkte in Sachen Kraftsport zu beachten.
Ein kleiner Leitfaden in Sachen Fett
Fett zählt außer den Proteinen und den Kohlenhydraten zu den Makro-Nährstoffen. Bei dieser Gruppe handelt es sich um Nährstoffe, die zur Energielieferung in der Lage sind. Das Gegenstück dazu sind die Mikro-Nährstoffe wie zum Beispiel Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe. Bei der Verbrennung von Makro-Nährstoffen führt es zum Aufbau neuer Moleküle (= anaboler Stoffwechsel) oder zur Zerlegung für eine weitere Energiegewinnung (= katabolischer Stoffwechsel). Fett ist dabei der Energielieferant mit der höchsten Dichte (1 g = 9,3 kcal.).
Periodisierung beim Bodybuilding
Bei der Periodisierung steht das Trainingssystem mit der jeweils gewählten Form der Abwandlung im Vordergrund. Das muss nicht zwangsweise nur die Anzahl der Wiederholungen sein. Periodisierungen können sich auch auf die Auswahl der Übungen, auf das Trainingsvolumen und auf die Intensität konzentrieren. In der klassischen Variante dreht sich die Periodisierung tatsächlich vorwiegend um die Wiederholungen und die Art der Ausführung der Bewegungen.
