Unter dem Begriff High Intensity Taining (hoch intensives Training) oder HIT wird innerhalb des Kraftsports ein Trainingskonzept zusammengefasst, das aus kurzen aber dafür sehr harten Einheiten besteht. Einem HIT-Training folgt eine mehrtägige Regeneration, während der sich die Muskeln ausgiebig erholen können.
Die Entstehungsgeschichte des HIT-Trainings
Der amerikanische Unternehmer im Sportgerätebereich namens Arthur A. Jones und der von 1951 bis 2001 lebende amerikanische Profi-Bodybuilder und ehemalige Mr. Universum Michael „Mike“ John Mentzer waren an der Entwicklung und der Verbreitung des Hight Intensity Trainings maßgeblich beteiligt. Arthur Jones war begeisterter Großwildjäger und hatte somit Gelegenheit, die Zusammenhänge von intensiver körperlicher Anstrengung und die Bildung von Muskulatur bei Wildtieren aus nächster Nähe zu beobachten. Als Beispiel dienten ihm die Löwen. Er stellte während seiner Dokumentationen fest, dass die männlichen Tiere über eine besonders große Muskelmasse verfügen, obwohl sie sich lange Zeit ausruhen und nur zwischendurch während ihrer Beutezüge intensiv bewegen. Jones schloss daraus, dass sich zum Muskelaufbau ein kurzes aber dafür umso intensiveres Training am besten eignet, das darüber hinaus auch nicht so häufig ausgeführt wird. Jones nannte dies: „Short, intense and infrequent.“
Der Bodybuilder Mike Mentzer griff während seiner sportlichen Laufbahn die Vorgaben von Jones auf und setzte sie in die Praxis um. Das Buch „Heavy Duty“, das von Mike Mentzer herausgebracht wurde, erhöhte den Bekanntheitsgrad dieser besonderen Trainingsform. Mike Mentzer veröffentlichte auch noch weitere Publikationen.
